Ort: Thüringen, Deutschland
Kilometerstand: 13.100 km
Jeder einzelne Tag einer Reise ist voller neuer Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke. Genau das ist der Reiz und unser Antrieb. Wir lernen viel über andere Kulturen, treffen bemerkenswerte Menschen, radeln durch wunderschöne Landschaften. Jeden Tag bewegen wir uns ein Stück näher in Richtung Indonesien, dem Rand Eurasiens und unserem Ziel.
Aber all die Eindrücke müssen auch verarbeitet werden. Nach einem Jahr fällt uns dies immer schwerer, unsere Ruhetage häufen sich und seit einigen Monaten sehnen wir uns nach einer Pause. Nach einem Ort, an dem wir mehrere Wochen verweilen können, wo wir in der gleichen Umgebung aufwachen, Zeit haben, erlebtes Revue passieren zu lassen ohne neue Eindrücke darüber zu legen. Aber mit einem 30 Tage Visa kann man sich diesen Luxus nicht leisten, Verlängerungen sind schwierig. Also wollten wir irgendwo freiwillig arbeiten, aber in Südostasien darf man dafür mitlerweile auch bezahlen und auch diesen 'Luxus' können und wollen wir uns nicht leisten.
Zusätzlich plagen wir uns seit längerem mit einigen Fragen herum: Was passiert, wenn wir Indonesien erreichen? Was werden wir dann tun? Wie und wann kommen wir wieder nach Deutschland? Keine leichte Entscheidung, aber eine Antwort haben wir nun gefunden: Da Australien so nah liegt, wollen wir unsere Reise mit dem Rad um ein weiteres Jahr verlängern. Eine solche Verlängerung beunruhigt uns ebenso, wie sie uns mit begeisterter Vorfreude erfüllt. Auf der anderen Seite nagt das Heimweh an uns, die Sehnsucht nach Familie und Freunden. Keine leichte Zwickmühle!
Aber warum schreiben wir euch das? Nun einige wissen es schon, für viele wird es neu sein: all die Gedanken haben zu einer Entscheidung geführt und seit ein paar Tagen sind wir in Deutschland!!! Ja, ihr habt richtig gelesen und wir können uns keinen besseren Platz als die eigene Heimat für eine Pause vorstellen. Hier können wir in Ruhe all das Erlebte setzen lassen, Freunde und Familie besuchen, nebenbei die Reisekasse aufbessern und vor allem: die Reisemüdigkeit kurieren. Denn eins ist sicher, pünktlich zum Ende der Regenzeit im November werden wir wieder zu unseren Rädern nach Thailand fliegen und uns ein weiteres Jahr radelnd durch die Welt bewegen - oder auch gerne länger. Müde vom radeln sind wir noch lange nicht und freuen uns schon riesig die Reise fortzusetzen - dort wo wir sie unterbrochen haben, im Norden Thailands.
So haben wir also unseren Jahrestag in Deutschland feiern dürfen und wir freuen uns unglaublich wieder in der, im übrigen wunderschönen, Heimat zu sein. Selbst das Aprilwetter ändert daran nichts :)
Schon bis ganz bald von Angesicht zu Angesicht!
eure beiden F's
auf Heimaturlaub
Linksverkehr, Geysire und 15%
Kilometerstand: 13.100 km
Jeder einzelne Tag einer Reise ist voller neuer Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke. Genau das ist der Reiz und unser Antrieb. Wir lernen viel über andere Kulturen, treffen bemerkenswerte Menschen, radeln durch wunderschöne Landschaften. Jeden Tag bewegen wir uns ein Stück näher in Richtung Indonesien, dem Rand Eurasiens und unserem Ziel.
Aber all die Eindrücke müssen auch verarbeitet werden. Nach einem Jahr fällt uns dies immer schwerer, unsere Ruhetage häufen sich und seit einigen Monaten sehnen wir uns nach einer Pause. Nach einem Ort, an dem wir mehrere Wochen verweilen können, wo wir in der gleichen Umgebung aufwachen, Zeit haben, erlebtes Revue passieren zu lassen ohne neue Eindrücke darüber zu legen. Aber mit einem 30 Tage Visa kann man sich diesen Luxus nicht leisten, Verlängerungen sind schwierig. Also wollten wir irgendwo freiwillig arbeiten, aber in Südostasien darf man dafür mitlerweile auch bezahlen und auch diesen 'Luxus' können und wollen wir uns nicht leisten.
Zusätzlich plagen wir uns seit längerem mit einigen Fragen herum: Was passiert, wenn wir Indonesien erreichen? Was werden wir dann tun? Wie und wann kommen wir wieder nach Deutschland? Keine leichte Entscheidung, aber eine Antwort haben wir nun gefunden: Da Australien so nah liegt, wollen wir unsere Reise mit dem Rad um ein weiteres Jahr verlängern. Eine solche Verlängerung beunruhigt uns ebenso, wie sie uns mit begeisterter Vorfreude erfüllt. Auf der anderen Seite nagt das Heimweh an uns, die Sehnsucht nach Familie und Freunden. Keine leichte Zwickmühle!
Aber warum schreiben wir euch das? Nun einige wissen es schon, für viele wird es neu sein: all die Gedanken haben zu einer Entscheidung geführt und seit ein paar Tagen sind wir in Deutschland!!! Ja, ihr habt richtig gelesen und wir können uns keinen besseren Platz als die eigene Heimat für eine Pause vorstellen. Hier können wir in Ruhe all das Erlebte setzen lassen, Freunde und Familie besuchen, nebenbei die Reisekasse aufbessern und vor allem: die Reisemüdigkeit kurieren. Denn eins ist sicher, pünktlich zum Ende der Regenzeit im November werden wir wieder zu unseren Rädern nach Thailand fliegen und uns ein weiteres Jahr radelnd durch die Welt bewegen - oder auch gerne länger. Müde vom radeln sind wir noch lange nicht und freuen uns schon riesig die Reise fortzusetzen - dort wo wir sie unterbrochen haben, im Norden Thailands.
So haben wir also unseren Jahrestag in Deutschland feiern dürfen und wir freuen uns unglaublich wieder in der, im übrigen wunderschönen, Heimat zu sein. Selbst das Aprilwetter ändert daran nichts :)
Schon bis ganz bald von Angesicht zu Angesicht!
eure beiden F's
auf Heimaturlaub
Ort: Nam Rin, Thailand
Kilometerstand: 13.100 km
351 Tage unterwegs
Unsere Grüße kommen diesmal aus dem Paradies auf Erden - fast zumindest. Wir sind seit ein paar Tagen bei Rudi, einem ehemaligen Thüringer der sich seit 18 Jahren in Thailand's Norden niedergelassen hat. Mit seiner Frau Amee, eine Lisu (eine der vielzähligen Bergstämme), hat er hier ein wunderschönes, ruhiges und sehr grünes Fleckchen geschaffen. Eine der kleinen Bambushütten ist gerade unser Heim und wir werden mit frisch gebackenem Kuchen (Mango, Papaya oder Maulbeere aus eigener Ernte) verwöhnt. Fast wie zu Hause!
Abgesehen davon gefällt uns auch Thailand sehr gut, haben uns an den Linksverkehr gewöhnt und Frank hat sein erstes Bad in einer heißen Quelle genommen. Wir befinden uns hier in einem Karstgebiet und daher gibt es in der Umgebung viele kleine und große Höhlen, die zum Entdecken einladen.
Über eine Sache sind wir jedoch nicht so glücklich: auch hier im Norden Thailands machen uns neben den hohen Temperaturen (über 35°C) und der Luftfeuchte die steilen Straßen (über 15% Steigung) sehr zu schaffen. Unser Lichtblick: für eine lange Zeit sind es unsere letzten Berge. Noch ein paar Wochen und dann erwarten uns Strände, Meer und vor allem eins: Flachland!
Eure schwitzenden, kuchenschlemmenden Radler,
Frank und Franka
Die nächsten zwei Monate: Thailand!
Kilometerstand: 13.100 km
351 Tage unterwegs
Unsere Grüße kommen diesmal aus dem Paradies auf Erden - fast zumindest. Wir sind seit ein paar Tagen bei Rudi, einem ehemaligen Thüringer der sich seit 18 Jahren in Thailand's Norden niedergelassen hat. Mit seiner Frau Amee, eine Lisu (eine der vielzähligen Bergstämme), hat er hier ein wunderschönes, ruhiges und sehr grünes Fleckchen geschaffen. Eine der kleinen Bambushütten ist gerade unser Heim und wir werden mit frisch gebackenem Kuchen (Mango, Papaya oder Maulbeere aus eigener Ernte) verwöhnt. Fast wie zu Hause!
Abgesehen davon gefällt uns auch Thailand sehr gut, haben uns an den Linksverkehr gewöhnt und Frank hat sein erstes Bad in einer heißen Quelle genommen. Wir befinden uns hier in einem Karstgebiet und daher gibt es in der Umgebung viele kleine und große Höhlen, die zum Entdecken einladen.
Über eine Sache sind wir jedoch nicht so glücklich: auch hier im Norden Thailands machen uns neben den hohen Temperaturen (über 35°C) und der Luftfeuchte die steilen Straßen (über 15% Steigung) sehr zu schaffen. Unser Lichtblick: für eine lange Zeit sind es unsere letzten Berge. Noch ein paar Wochen und dann erwarten uns Strände, Meer und vor allem eins: Flachland!
Eure schwitzenden, kuchenschlemmenden Radler,
Frank und Franka
Ort: Chiang Khong, Thailand
Kilometerstand: 12.609 km
333 Tage unterwegs
Vor wenigen Tagen haben wir die Grenze zu Thailand überquert, diesmal mit dem Boot. Über den Mekong gibt es hier keine Brücke und daher muss alles und jeder mit einem Langboot transportiert werden.
In den letzten Tagen in Laos sind wir nicht nur bergauf und bergab gefahren, sondern hatten auch die Ehre den ersten Regen seit September in der Region zu begrüßen - in Form eines ordentlichen Sturms. Gut dass wir da gerade ganz oben auf einem Grat entlang geradelt sind und nach ca. 30 Sekunden bis auf die Knochen durchnässt waren - wie auch die Laoten auf dem Heimweg vom Feld. Die dachten sicher auch: "Die spinnen die Ausländer!" aber versuchten uns durch lachen, winken und geteiltes Leid aufzumuntern.
Mittlerweile ist es auch so richtig ungemütlich heiß und wir legen Mittags wieder längere Ruhepausen ein und starten früh - was bedeutet, dass der Handywecker uns um 4.30 Uhr aus dem Schlaf reißt, damit wir pünktlich kurz nach Sonnenaufgang auf dem Rad sitzen. Neben der erfrischenden Kühle werden wir von tollen Fotomontiven belohnt, seht selbst.
Obwohl wir die Berge langsam aber sicher satt haben, werden wir uns weiter Richtung Westen bis zur Grenze nach Burma bewegen und von dort geht es dann endlich in den Süden, Richtung Strand, Palmen und Meer!
Wir wünschen euch einen schönen Frühling und verbleiben wie immer mit vielen Grüßen
Frank und Franka
Sabaidee aus Laos!
Kilometerstand: 12.609 km
333 Tage unterwegs
Vor wenigen Tagen haben wir die Grenze zu Thailand überquert, diesmal mit dem Boot. Über den Mekong gibt es hier keine Brücke und daher muss alles und jeder mit einem Langboot transportiert werden.
In den letzten Tagen in Laos sind wir nicht nur bergauf und bergab gefahren, sondern hatten auch die Ehre den ersten Regen seit September in der Region zu begrüßen - in Form eines ordentlichen Sturms. Gut dass wir da gerade ganz oben auf einem Grat entlang geradelt sind und nach ca. 30 Sekunden bis auf die Knochen durchnässt waren - wie auch die Laoten auf dem Heimweg vom Feld. Die dachten sicher auch: "Die spinnen die Ausländer!" aber versuchten uns durch lachen, winken und geteiltes Leid aufzumuntern.
Mittlerweile ist es auch so richtig ungemütlich heiß und wir legen Mittags wieder längere Ruhepausen ein und starten früh - was bedeutet, dass der Handywecker uns um 4.30 Uhr aus dem Schlaf reißt, damit wir pünktlich kurz nach Sonnenaufgang auf dem Rad sitzen. Neben der erfrischenden Kühle werden wir von tollen Fotomontiven belohnt, seht selbst.
Obwohl wir die Berge langsam aber sicher satt haben, werden wir uns weiter Richtung Westen bis zur Grenze nach Burma bewegen und von dort geht es dann endlich in den Süden, Richtung Strand, Palmen und Meer!
Wir wünschen euch einen schönen Frühling und verbleiben wie immer mit vielen Grüßen
Frank und Franka
Ort: Nong Khiao, Laos
Kilometerstand: 12.181 km
318 Tage unterwegs
Einige von euch fragen sich bestimmt, wo wir gerade stecken: wir liegen in einer Hängematte vor unserem kleinen Bambusstelzenhaus, genießen den Blick auf den Nam Ou Fluß mit all den Langbooten, gehen ab und an baden, faulenzen im Allgemeinen und essen Papaya, Mango und Bananen. So richtig produktiv sind wir also gerade nicht. Aber dass hat mehrere Gründe:
1. Laos ist wunderschön und natürlich. Sehr viel Regenwald, viele Berge, eine typische Karstlandschaft mit riesigen Höhlen, die zum erforschen einladen. Allerdings sind die Straßen unglaublich steil und da können wir eine Ruhepause gut gebrauchen.
2. Laos ist in vielen Gebieten sehr arm und noch unterentwickelt. In der Provinzhauptstadt Vieng Thong zum Beispiel gibt es nur vier Stunden Strom am Tag, zwei früh und zwei abends. Daher haben wir auch jetzt erst nutzbares Internet.
Und 3. Die Laoten an sich sind ausgesprochen entspannt und locker - und das steckt an.
Unser weiterer Plan ist, von hier mit einem Langboot den Nam Ou hinauf zu fahren und nach ca. 100km in Muang Khua uns wieder auf die Räder zu schwingen. Von dort aus geht es Richtung Westen zum Mekong und damit nach Thailand.
Ganz so unproduktiv waren wir dann doch nicht, es gibt wieder neue Bilder aus der chinesischen Provinz Yunnan und, unglaublich, aber wahr, wieder einen Bericht...diesmal aus Armenien. Es tut mir leid, dass wir mit den Berichten so hinterher hängen, aber ich gelobe Besserung.
Ganz liebe Grüße
eure beiden (faulen) Radler
Kilometerstand: 12.181 km
318 Tage unterwegs
Einige von euch fragen sich bestimmt, wo wir gerade stecken: wir liegen in einer Hängematte vor unserem kleinen Bambusstelzenhaus, genießen den Blick auf den Nam Ou Fluß mit all den Langbooten, gehen ab und an baden, faulenzen im Allgemeinen und essen Papaya, Mango und Bananen. So richtig produktiv sind wir also gerade nicht. Aber dass hat mehrere Gründe:
1. Laos ist wunderschön und natürlich. Sehr viel Regenwald, viele Berge, eine typische Karstlandschaft mit riesigen Höhlen, die zum erforschen einladen. Allerdings sind die Straßen unglaublich steil und da können wir eine Ruhepause gut gebrauchen.
2. Laos ist in vielen Gebieten sehr arm und noch unterentwickelt. In der Provinzhauptstadt Vieng Thong zum Beispiel gibt es nur vier Stunden Strom am Tag, zwei früh und zwei abends. Daher haben wir auch jetzt erst nutzbares Internet.
Und 3. Die Laoten an sich sind ausgesprochen entspannt und locker - und das steckt an.
Unser weiterer Plan ist, von hier mit einem Langboot den Nam Ou hinauf zu fahren und nach ca. 100km in Muang Khua uns wieder auf die Räder zu schwingen. Von dort aus geht es Richtung Westen zum Mekong und damit nach Thailand.
Ganz so unproduktiv waren wir dann doch nicht, es gibt wieder neue Bilder aus der chinesischen Provinz Yunnan und, unglaublich, aber wahr, wieder einen Bericht...diesmal aus Armenien. Es tut mir leid, dass wir mit den Berichten so hinterher hängen, aber ich gelobe Besserung.
Ganz liebe Grüße
eure beiden (faulen) Radler

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